Für unsere gedeihenden Kürbisse sind wir gefühlt inzwischen ringelbergweit bekannt – regelmäßig werden wir auf sie angesprochen. Auf unserem Kompost wachsen und strahlen sie zu hauf – ohne dass wir etwas dafür getan hätten. Okay, wir haben im letzten Jahr leckere Kürbisse gegessen – mehr dann aber auch nicht. Einer ist schon vertilgt – auf acht weitere freuen wir uns noch.
Schon im letzten Jahr beobachtete ich einen Trend: Im Frühjahr war die Motivation fürs Hecke gießen noch groß. Fleißig wurde Kanne um Kanne unter den Hainbuchen entleert. Doch spätestens wenn der Sommer seinen Höhepunkt überschritten hatte, wurde das Wässern der 120 Pflanzen zur ungeliebten Arbeit. So auch dieses Jahr.
Da wir aber wollen, dass die Hecke möglichst schnell gedeiht, musste eine Lösung her. Perlschläuche sind genau für diesen Zweck gemacht. Die Installation ist selbst bei unkonvektionierter Ausführung denkbar einfach und schnell. Erste Tests mit Leitungswasser sahen schon mal gut aus (Tropfgeschwindigkeit 18s pro Liter). Dann kam das Paket mit dem Wasserfilter und ich konnte auch mit Regenwasser testen. Und noch besser als gedacht: ich brauche nicht mal die Pumpe, da der Wasserdruck/Schwerkraft aus den IBC Tanks ausreicht – zumindest bei gutem Füllstand. So wässert sich die Hecke nun (meist ohne Energieaufwand) ganz von alleine.
Unter dem Rindenmulch ist der Schlauch inzwischen gut versteckt.
Nachdem unsere Pergola schon Niederschlag von rund 110 Liter pro Quadratmeter getrotzt hat, war dank gutem und nicht zu heißem Wetter der zweite Anstrich fällig. Der war zum Glück nach drei Stunden erledigt. Danach wurde noch der Wasserhahn installiert und die erste Weinrebe gepflanzt (Danke nach Paulinenaue!).
Da der Bewuchs leider noch keinen Schatten spenden kann, mussten auch noch Sonnensegel her. Sie werden sich sehr schnell bezahlt machen.
Direkt nach dem Bau der Pergola war die Wetterprognose für die nächsten Tage nicht gut. Da noch der Wetterschutz und damit die Kolorierung ausstand, musste ich kurzerhand am Dienstag einen Tag Urlaub nehmen, um mich sieben Stunden auf der Leiter beim Streichen der Pergola auszutoben.
Es war ein frommer Wunsch, dass die Pergola bis Ende Mai fertig sein soll. Nachdem Anfang Mai die Fundamente fertig wurden – blieb es nicht unmöglich. Und gestern war tatsächlich alles bereit. Mit professioneller Unterstützung des Rockopas (DANKE!) entstand an nur einem Tag eine wahnsinnig schöne Pergola. Anfangs wird uns ein an ihr befestigtes Segel auf unserer offenen Süd-Terrasse Schatten spenden, in wenigen Jahren soll dies dann der Bewuchs übernehmen.
Den Garten etwas abwechslungsreich zu gestalten – und gleichzeitig auch ein paar halbwegs ebene Flächen zu schaffen – das war einer unserer Gartenpläne für dieses Jahr.
Bei der Art der Mauer fiel die Wahl auf eine Trockenmauer. Wir wollten nicht noch größere Mengen Beton in den Garten einbringen. Material fanden wir bei Kleinanzeigen in einem Ort am Fuße des Ettersberges. Muschelkalk-Steine einer abgebrochenen Scheune – ursprünglich aus dem nahen Steinbruch – bilden jetzt eine lebendige Mauer in unserem Garten.
Im Garten tut sich was. Ja, im Februar – ich weiß doch auch nicht…
Die geplante Begradigung der Wiese geht mit großen Schritten voran. Direkt an der Terrasse wurde gebuddelt, Richtung Wiese das Ausgebuddelte aufgeschüttet.
Ergebnis nach dem ersten TagErgebnis nach dem zweiten Tag
Der Boden ist, wie man am aufgeschütteten Bereich sieht, sehr unterschiedlich. Festzuhalten ist aber: steinreich und lehmig ist er immer.
Morgen kommt dann die erste Fuhre Gartenerde, um die Qualität des Bodens zu erhöhen und die gewünschte Aufschüttung zu erreichen. Und im Frühjahr wächst dann hoffentlich schon frisches Grün…
Nach kurzer schneller und ein bisschen zu aufregender Geburt ist Linus (*18.09. ) bei uns eingezogen.
Nach kurzer müder Regenerationsphase ging es dann auch im und um das Haus weiter.
In großem Paket kam der erste Baum, der jetzt im Herbst gepflanzt werden soll. Eine Wangenheimer Frühzwetsche. Dabei handelt es sich um eine alte Thüringer Zwetschgen-Sorte. Sie wurde 1837 im Garten des Freiherrn von Wangenheim in Brüheim bei Gotha als Zufallssämling aufgefunden.
Kurz darauf kamen dank kostenlosem Baumarkt-Transporter (neue sehr praktische Entdeckung) nicht nur die in Kürze zu verbauenden Küchenarbeitsplatten zu uns, sondern auch ein Duo-Apfelbaum (Elstar-Boskop) und ein roter Weinbergpfirsich-Baum auf die Zu-Pflanzen-Liste.
Doch bevor es mit dem Pflanzen losgehen konnte, mussten erste Geländeanpassungen her, schließlich müssen die Veredelungsstellen weit genug aus der Erde ragen.
Alles bereit zum Pflanzen Der Baum ist in der Erde – ohne Spitzhacke geht hier gar nichts. Es war sehr stürmisch – so haben wir ihn vorerst ein wenig abgespannt.
Danach ging es munter weiter mit der geplanten Terrassierung des Gartens. Insgesamt einen halben Meter Höhenunterschied haben wir auf der Wiese. Alle vorhandene Erde – hauptsächlich noch von der Pflanzung der Hecke übrig – wurde gut gesiebt verbaut.
Nun geht es ans Bestellen der noch nötigen Erde und an die Auswahl der Mauersteine, sodass es hier weiter gehen kann.