Seit zwei Tagen haben wir nun endlich die Schlüssel zum Haus. In der Zwischenzeit ist auch schon eine Menge passiert. Wir haben die Baustelle eingerichtet, das Haus von oben bis unten analysiert, die Haustechnik studiert und zu Bauzwecken programmiert, Licht ins Dunkle gebracht, rund 10.000 Nägel (grobe Schätzung) aus den Wänden geholt, Löcher verspachtelt, geputzt, Abflüsse gesäubert, Silikonfugen rausgekratzt und und und…
In den nächsten Tagen geht es mit den Vorbereitungen und Planungen weiter, dass in den Winterferien (11.-16.02.) Tapezier- (vorerst nur Kinderzimmer) und Maler-Aktionen starten können. Wer ist dabei?
Ein Wort zur Haustechnik. Leider hat sich bewahrheitet, was ich schon befürchtet habe. Die Solarthermieanlage ist rein für die Unterstützung der Trinkwasserwasser-Erwärmung da und arbeitet mit einem vermutlich 200l Warmwasserspeicher (ein Typenschild habe ich bisher noch nicht gefunden) zusammen. Im Winter somit absolut unnütz. Hier muss auf jeden Fall was optimiert werden. Mir schwebt in ersten Überlegungen eine Art Wintermodus vor, der solare Gewinne ohne Speicher direkt in die Heizungsrohre und somit ins Haus bringt.
Im Wohnzimmer haben wir einen zusätzlichen Schornstein für einen Kamin. Zwar hat man Rohre für eine wasserführenden Kamin vergessen. Erfreulich aber: man hat immerhin soweit mitgedacht, und an die Zuluft gedacht, sodass der Kamin raumluft-unabhängig betrieben werden kann. Dies ist die Voraussetzung für einen sicheren Kaminbetrieb bei gleichzeitigem Betrieb einer kontrollierten Wohnraumlüftung – die dann wiederum die Wärme des Kamins im Haus verteilen kann.